E-Mail

Wie kommen Ihre E-Mails beim Kunden an? Oder landen sie im Spam-Ordner?

Sie möchten Ihr E-Mail-Marketing optimieren?

Studien zeigen, dass über 70 % der Befragten das E-Mail als präferiertes Kommunikationsmittel im B2B Umfeld angeben. Marketing-Leute schätzen das E-Mail genauso sehr wie die Kunden und Interessenten und werten es als effizienteste Möglichkeit um Bekanntheit, Leads, Abschlüsse und Kundenbindung zu erhöhen. E-Mail Marketing ist top aktuell. Die Strategien und Techniken dazu entwickeln sich rasant weiter. Vorbei sind die Zeiten, in denen man einfach Standard E-Mails an möglichst viele Empfänger versendet und damit sicher Interessenten gewonnen hat. Eine  aktuelle Studie des Bundesverbands Digital Wirtschaft (BVDW) ergab, dass nur jeder zweite E-Mail-Marketing-Manager mit den Ergebnissen seiner Arbeit zufrieden ist. Automatisierung ist eine ebenso große Herausforderung wie das Thema Personal.

Hier sind 10 geniale Tipps, die Sie sofort umsetzen können, die einfach sind und vor allem – mehr Leser bringen:

1. Content. Content. Content.
Die Empfänger von E-Mails erwarten sich einen echten Mehrwert. Das Gegenüber ist keine Verkaufschance, sondern ein Mensch, der die Nachricht nur liest, wenn sie einen Nutzen für ihn hat. Ob das ein Spezialpreis ist, ein Link zum Download eines E-Books oder ein interessanter Tipp – alles ist möglich um den Leser direkt anzusprechen.

2. Die Betreffzeile ist der Schlüssel.
35 % der Empfänger öffnen nur, wenn der Betreff passt – 69 % der Empfänger melden Mails nur aufgrund des Betreffs als Spam. In Bezug auf Zustellbarkeit und Öffnungsraten kann die Betreffzeile der Sargnagel oder Turbo einer Kampagne sein. Dabei sollten auf jeden Fall Begriffe wie „Gratis“, „Garantie“, „Zusatzeinkommen“ oder „Medikament“ nicht vorkommen – außer Sie wollen im Spamfilter landen. Ist das Mail erfolgreich in der Inbox, sollte der Betreff nicht mehr als 50 Zeichen haben und eine Frage enthalten beziehungsweise einen Call-to-Action oder Dringlichkeit vermitteln. Ein Call-To-Action oder kurz CTA ist schlicht und einfach eine Handlungsaufforderung. CTAs gibt es in TV-Werbespots und in der Printwerbung genauso wie im Online-Shop, und immer ist es ihr Ziel, einen potentiellen Kunden zu einer Handlung zu bewegen.

3. Vorschautext optimieren.
Die Empfänger sehen zuerst 3 Dinge, wenn Ihr Mail in der Inbox eintrifft: Absendername, Betreff und oft den Vorschautext. Die Betreffzeile ist das, was die Aufmerksamkeit des Lesers erweckt – der Vorschautext kann zusätzlich helfen die Öffnungsrate zu erhöhen. Es ist ein perfekter Platz um mit Personalisierung zu arbeiten. Der Vorschautext sollte immer präzise und kurz die Grundaussage des Mailings wiedergeben.

4. Split Testing.
Das Detail macht den Unterschied – auch wenn jeder von uns der Meinung ist, dass er gute Mails verfassen kann. Unter Split Testing versteht man das Versenden von 2 unterschiedlichen Versionen eines E-Mails. Dabei variieren Betreff, Layout, Positionierung von Inhalten, Absendezeit oder Inhalte. Die Variante, die am besten funktioniert, wird dann verwendet. Es ist erstaunlich, wie kleine Änderungen das Ergebnis verbessern.

5. Ändern Sie regelmäßig das Design.
Wir alle brauchen regelmäßig einen Tapetenwechsel. Ihre E-Mail Empfänger sind hier keine Ausnahme. Änderungen im Layout in Bezug auf Farbe, Spaltenanzahl, Sidebar, etc. erhöhen die Aufmerksamkeit der Leser.

6. Interaktive Inhalte.
Man kann sie lieben oder hassen, animierte GIFs erfreuen sich einer großen Beliebtheit in der Online Community. Sie leisten nicht nur in Social-Media-Kanälen gute Dienste, sondern auch bei Mailings. Sie lassen sich leicht laden, sind einfach zu erstellen, laufen ohne Play Button und geben das gewisse Etwas. GIFs sind perfekt um etwas zu erklären oder die Aufmerksamkeit auf ein sonst statisches Bild zu bringen.

7. Mail mehrmals versenden.
Man hat nur eine Chance, den Empfänger zum Öffnen zu bewegen, richtig? Nicht notwendigerweise! Versuchen Sie ruhig einen Resend an diejenigen, die das Mail nicht geöffnet haben – vermeiden Sie ein Resend an diejenigen, die schon geöffnet haben. Versenden Sie dabei nicht das komplett identische Mail mehrere Male, sondern verwenden Sie leicht abgewandelte Mails.

8. Qualität der Adressen laufend erhöhen.
Auch die beste Adressliste mit den aktivsten Empfängern veraltet schnell. Der Prozess ist bei Email Adressen noch viel rasanter als bei physischen Adressen. Pro Jahr kann man davon ausgehen, dass zwischen 20 % und 25 % der E-Mail Adressen ihren Empfänger nicht mehr erreichen. Im Extremfall gehen also nach 4 Jahren ALLE Mails ins Leere! Um das zu verhindern helfen Anmeldemöglichkeiten auf der Webseite oder in Social-Media-Kanälen. Leider ersetzt das alles nicht einen teilautomatisierten internen Prozess, in dem Rückläufer korrigiert und aktualisiert werden.

9. Reaktivieren von Nicht-Mehr-Lesern.
Neue Empfänger lesen tendenziell Ihre Mails noch regelmäßig. Das Interesse sinkt leider schnell. Sprechen Sie speziell diese Kandidaten an – kommunizieren Sie offen, dass Sie erkannt haben, dass der Empfänger die Nachrichten nicht mehr liest und Sie ihn wiedergewinnen wollen. Fragen Sie was notwendig ist, um den Empfänger wiederzugewinnen.

10. Schlagzahl mit Automatisierung erhöhen.
Wie im Vertrieb ist im E-Mail Marketing die Schlagzahl entscheidend. Der Aufwand für einen Versand darf nicht so hoch sein, dass pro Monat nur 1 Newsletter versendet werden kann. Es ist notwendig, dass Mails schnell erstellt werden können. Eine automatisierte Versendung abhängig von Reaktionen ist notwendig. Die Lösung dafür ist technischer Natur – der Einsatz von Marketing Automatisierungstools. Damit sind alle Tipps auch in die Tat umsetzbar!

Gute Zeiten für den Versand:

  • Für B2B Nacht und Wochenende vermeiden
  • Versand Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag
  • Mittag, Wochenmitte – Versand zur Mitte ist am besten
  • Statistiken regelmäßig analysieren und Strategie anpassen

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